09 Feb

Einladung zur Mahnwache am 13.02.2016 in Bendingbostel

Obwohl Zahlen und Fakten eindrucksvoll belegen, dass die Amerikalinie unwirtschaftlich ist, sind die Ausbaupläne aktueller denn je. Schon in wenigen Wochen wird im Bundestag darüber entschieden.
Aber nicht über unsere Köpfe!
Wir fordern eine Neuberechnung der Wirtschaftlichkeit! Die Lintler Geest darf nicht Spielball politischer Interessen sein.
Was ist bisher passiert?
Wie kann die Infrastruktur der Seehäfen verbessert werden? Diese Frage hat im letzten Jahr das Dialogforum Schiene Nord geklärt. Im kleinen Kreis von Vertretern von Bund, Bahn, Kommunen und Bürgerinitiativen wurden die Möglichkeiten neuer Güterstrecken diskutiert. Die Mehrheit stimmte für die Alpha-Variante, die u.a. den zweigleisigen Ausbau Rotenburg-Verden und die Elektrifizierung der eingleisigen Amerikalinie von Langwedel bis Uelzen beinhaltet, obwohl Gutachten eindeutig belegten, dass die Amerikalinie wirtschaftlich NICHT sinnvoll ist. Wir sind überzeugt: Hier wurde nicht fair nach Sinn und Nutzen geschaut!!!
Was bedeutet das für unsere Region?
Da kommt einiges auf uns zu: Bahnübergänge werden geschlossen (z.B. Bendingbostel, Schafwinkel), Immobilien werden an Wert verlieren, Elektrosmog und Lärm die Gesundheit beeinträchtigen. Die Lärmschutz-Frage ist völlig offen und das Beispiel Verden zeigt, dass Bürger hier nicht viel zu erwarten haben. Erste politische Stimmen fordern bereits den zweigleisigen Ausbau der Amerikalinie mit noch drastischeren Folgen und vielen donnernden Güterzügen direkt und täglich vor unseren Haustüren!
Was kann ich tun?
Komm zu unserer Mahnwache am 13. Februar 2016 nach Bendingbostel! Wir treffen uns um 11 Uhr auf Hinners Hoff in der Bendingbosteler Dorfstraße 8. Politik und Presse sind eingeladen. Lasst uns gemeinsam Fragen stellen und zeigen, dass wir uns gegen solche Fehlentscheidungen wehren und unsere schöne Region schützen!